Gesunde Ernährung im Joballtag

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Gesunde Ernährung ist unser Kraftstoff für volle Leistung. „Tanken“ wir gute Qualität, laufen die grauen Zellen zur Höchstform auf, wir sind besser gelaunt, können länger konzentriert arbeiten und sind sogar resistenter gegen Stress.

Obwohl wir in der Regel sehr wohl wissen, welche Ernährung uns fit hält, scheitert die Umsetzung am oft stressigen Joballtag. Schnell muss es gehen und satt muss es machen – im Job greifen wir bevorzugt zum schnellen Snack oder zu Dingen, die nebenbei gegessen werden können. Die Bilanz nach einem achtstündigen Arbeitstag ist aus ernährungsphysiologischer Sicht dann alles andere als positiv: das süße Teilchen vom Bäcker, das panierte Schnitzel zum Mittag und der Schokoriegel für die Nerven haben unter dem Strich eindeutig zu viel Fett, zu viel Zucker und zu wenig von den Vitaminen und Nährstoffen, die für Konzentration und Leistungsfähigkeit dringend gebraucht werden. Ernähren wir uns dauerhaft so einseitig, macht sich das nicht nur in sinkender Tatkraft und steigenden Pfunden bemerkbar: Verschiedene Krankheiten wie Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind regelrecht „angefuttert“. Gute Gründe, etwas genauer hinzuschauen, was wir zu uns nehmen und auf hochwertige Zutaten und eine gesunde Vielfalt zu setzen.

Gesund, leicht und lecker – so geht´s

Planen Sie Zeit für feste Essenspausen, sammeln Sie Vitamine und sparen Sie Fett. Nichts gegen Fleisch zum Mittag. Aber bitte mit Salat! Und gleich noch einen frisch gepressten Saft dazu. Wer keine Kantine oder Küche zur Verfügung hat oder viel unterwegs ist, sollte sich seine Lunchbox mit leckeren Sachen füllen: Obst, Gemüse und fantasievoll belegte Sandwiches sind besser als jede Pommesbude.

  • So fängt der Tag gut an: Ganz wichtig: Auf keinen Fall auf das Frühstück verzichten! Es muss keine ausgiebige Mahlzeit sein, aber etwas Saft, ein kleines Müsli oder ein Stück Obst geht immer. Der perfekte Start in den Arbeitstag ist ein ausgewogenes Frühstück mit Vollkornprodukten, Müsli, Joghurt und Obst.
  • Gesunde Snacks für zwischendurch: Wenn der kleine Hunger kommt am Vor- oder Nachmittag, ist gegen einen Snack nichts einzuwenden. Ein Vollkornbrötchen mit fettarmen Belag und einem Salatblatt, Gurkenscheiben, Tomate oder Paprika oder frisches Obst der Saison, klein geschnitten und mit Haferflocken, Naturjoghurt und Nüssen gemischt liefern frische Energie und verhindern, dass Sie sich voller Heißhunger aufs Mittag- bzw. Abendessen stürzen und Dinge auf dem Teller landen, die Sie hinterher bereuen.
  • Energie für in die zweite Tageshälfte: Damit Sie nach der großen Pause wieder voll durchstarten können, sollten Vitamine und Ballaststoffe beim Mittagessen nicht fehlen. Greifen Sie zu bei Salaten, Gemüse und Kartoffeln, gekocht oder gedünstet, sowie energiebringenden Kohlenhydraten aus Reis und Nudeln, am besten in Vollkornqualität. Auch Fisch- und magere Fleischsorten sind prima, sofern sie nicht mit fetttriefender Panade daherkommen. Nehmen Sie sich genug Zeit für die Mahlzeit, essen Sie langsam und bewusst.
  • Trinken nicht vergessen: Mit einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt sind wir einfach wacher und konzentrierter und könnten uns darüber hinaus so manche Müdigkeits- oder Kopfschmerzattacke ersparen. Besonders unter Stress und Belastung – dazu gehört auch die konzentrierte Kopfarbeit – ist es ganz wichtig, ausreichend zu trinken. Täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter sollten es sein, am besten stilles Wasser oder stark verdünnte Fruchtschorlen.

Rund um Ernährung

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